
Kein Schlaf
by ʂƙҽҽҽȥ•68
Lyrics
Intro
Kein Schlaf. Kein Halt.
Die Nacht zählt mit.
Verse 1
Zwei Uhr, die Küche riecht nach kaltem Tee,
mein Kiefer mahlt, obwohl ich nichts mehr ess.
Die Amphetamine schieben jede Grenze weg,
und hinter jedem klaren Satz zerbricht der nächste.
Du fragst, ob ich noch weiß, wer ich mal war—
ich seh mein müdes Gesicht im Fensterglas.
Der Morgen kommt, ich hasse sein Gesicht,
ich bin hellwach, doch lebendig fühlt es nicht.
Pre-Chorus
Herz wie ein Alarm, Gedanken ohne Tür,
ich sag: „Mir geht’s gut“, und glaub es selbst nicht mehr.
Wenn du mich halten willst, dann halt mich fest—
bevor der Tag mich wieder fallen lässt.
Chorus
Kein Schlaf, kein Schlaf, die Stunden fressen mich,
Amphetamine im Blut, doch kein Licht in Sicht.
Ich bin so wütend, dass die Trauer Feuer fängt,
und so verdammt allein, dass selbst mein Name hängt.
Kein Schlaf, kein Schlaf, ich zähl die Risse an der Wand,
mein Körper schreit nach Ruhe, mein Kopf rennt außer Rand.
Wenn du mich hörst, dann sag nicht: „Reiß dich zusammen“—
bleib einfach hier, bis diese Nacht vergangen.
Verse 2
Der Wasserhahn tropft Takte in den Raum,
ich hör sie überall, ich trau den Ohren kaum.
Mein Handy zeigt verpasste Anrufe von dir,
ich tippe „gleich“, doch bleib gefangen hier.
Die Wut ist nur ein Mantel, viel zu dünn,
drunter zittert alles, was ich bin.
Ich hab die ganze Nacht gegen mich gekämpft,
und jeder helle Augenblick hat mich entfernt.
Pre-Chorus
Herz wie ein Alarm, Gedanken ohne Tür,
ich sag: „Mir geht’s gut“, und glaub es selbst nicht mehr.
Wenn du mich halten willst, dann halt mich fest—
bevor der Tag mich wieder fallen lässt.
Chorus
Kein Schlaf, kein Schlaf, die Stunden fressen mich,
Amphetamine im Blut, doch kein Licht in Sicht.
Ich bin so wütend, dass die Trauer Feuer fängt,
und so verdammt allein, dass selbst mein Name hängt.
Kein Schlaf, kein Schlaf, ich zähl die Risse an der Wand,
mein Körper schreit nach Ruhe, mein Kopf rennt außer Rand.
Wenn du mich hörst, dann sag nicht: „Reiß dich zusammen“—
bleib einfach hier, bis diese Nacht vergangen.
Bridge
Nimm die Schlüssel, fahr mich nicht allein.
Ruf mich beim Namen, lass das Zimmer nicht zu klein.
Ich will nicht härter sein, ich will nur endlich ruhn,
doch ich weiß nicht mehr, wie müde Menschen tun.
Final Chorus
Kein Schlaf, kein Schlaf, die Stunden fressen mich,
Amphetamine im Blut, doch ich verlier mich nicht.
Ich bin noch wütend, doch ich sag dir, was mir fehlt:
Ein sicherer Ort, bis der Morgen nicht mehr quält.
Kein Schlaf, kein Schlaf—bleib bitte hier bei mir,
mein Körper schreit nach Ruhe, ich mach die Tür auf dir.
Wenn du mich hörst, dann sag nicht: „Reiß dich zusammen“—
bleib einfach hier, bis diese Nacht vergangen.
Outro
Kein Schlaf.
Doch ich ruf dich an.
Bleib dran.