Pestdoktor cover art

Pestdoktor

by Benjamin Götz

AI-generated Metal song · 7:35 · 7 plays · 1 likes

Lyrics

(Intro – geflüstert)

Kyrie... Kyrie...
Die Glocken schweigen...
Die Krähen wachen...
Er kommt...

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Strophe I

Als Nebel fraß das letzte Licht,
sah niemand sein verborgen' Gesicht.
Ein Schnabel schwarz, ein Mantel schwer,
sein Blick blieb kalt, sein Herz blieb leer.

Durch morsche Tore, Feld und Moor,
stieg leis' der Wind zu ihm empor.
Kein Huf erklang, kein Ast zerbrach,
nur toter Atem folgte nach.

Die Kinder schwiegen voller Graus,
die Hunde flohen aus dem Haus.
Noch wusste niemand, wer dort stand,
der Fremde aus dem Totenland.

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Pre-Chorus

Er sprach kein Wort, er hob die Hand,
als legte Schweigen sich aufs Land.
Die Kirchenglocke klang so fern,
als floh sogar der Himmel gern.

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Refrain

Pestdoktor... Herr der letzten Nacht...
der Fieber, Leid und Sterben bracht'.
Pestdoktor... schwarzes Rabenkleid...
sein Atem schmeckt nach Endlichkeit.

Kein Psalm vertreibt den dunklen Gast,
kein Kreuz zerbricht die schwarze Last.
Wo seine Maske schweigend lacht,
ertrinkt das Dorf in ew'ger Nacht.

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Strophe II

Von Tür zu Tür zog still sein Schritt,
der kalte Wind ging neben ihm mit.
Ein leises Klopfen... dumpfer Klang...
danach erklang nur Grabgesang.

Die Fenster waren fest verriegelt,
doch längst war jedes Haus besiegelt.
Die Kerzen starben Stück für Stück,
mit jeder Flamme schwand das Glück.

Die Mütter hielten Kinder fest,
doch niemand floh vor dieser Pest.
Denn was den Tod ins Dorf gebracht,
war längst in jedem Herz erwacht.

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Bridge I

Der Priester hob das Kreuz empor,
und trat dem schwarzen Gast hervor.

Er rief:
"Im Namen Gottes – weiche fort!"

Doch nur Gelächter trug der Ort.

Der Schnabel neigte sich ganz sacht...
Dann starb das Licht...
und mit ihm... die Nacht.

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Refrain

Pestdoktor... Herr der letzten Nacht...
der Fieber, Leid und Sterben bracht'.
Pestdoktor... schwarzes Rabenkleid...
sein Atem schmeckt nach Endlichkeit.

Kein Mensch entkam dem kalten Blick,
kein Gebet brachte Hoffnung zurück.
Wo seine Maske schweigend lacht,
verstummt die Welt in ew'ger Nacht.

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Instrumental

(Gitarrensolo über Chor und Glocken)

Kyrie eleison...
Miserere nobis...

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Strophe III

Der Brunnen schwieg. Das Korn verdarb.
Der letzte Vogel fiel und starb.
Kein Feuer wärmte mehr das Land,
nur kalte Asche blieb im Sand.

Die Straßen kannten keinen Klang,
kein Lachen, keinen Kindergesang.
Nur Krähen zogen Kreis um Kreis,
als kannten sie den Todespreis.

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Breakdown

Langsam...

Schwer...

Wie Erde...

auf dem Sarg...

Keine Gnade...

Kein Erbarmen...

Nur Schweigen...

Nur Krähen...

Nur Fieber...

Nur Tod...

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Blackened-Part

Er hob die Hände gegen den Himmel.

Und selbst die Sterne wurden blind.

Der Mond verlor sein fahles Antlitz.

Die Nacht verschlang den letzten Wind.

Aus jedem Schatten kroch Verfall.

Aus jedem Atem wuchs der Tod.

Die Glocken läuteten vergebens.

Der Himmel blieb für immer stumm.

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Strophe IV

Am Morgen fand man keine Spur.

Kein Fußabdruck führte zurück.

Nur tausend Raben saßen schweigend

auf jedem Dach...

auf jedem Kreuz...

auf jedem Grab.

Da sprach ein Greis mit matter Stimme:

"Ihr sucht vergeblich einen Mann.

Der Pestdoktor ist keine Seele.

Er ist der letzte Atemzug...

bevor das Licht erlischt."

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Finaler Refrain

Pestdoktor... Herr der letzten Nacht...
der Fieber, Leid und Sterben bracht'.
Pestdoktor... schwarzer Totenschwur...
der Tod folgt schweigend jeder Spur.

Kein Morgen steigt aus diesem Land,
nur kalte Asche bleibt im Sand.
Und wer sein dunkles Antlitz sieht,

trägt seinen Namen...

bis er selbst

zur Legende wird.

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Outro – geflüstert

Kyrie... Kyrie...

Die Glocken schweigen.

Die Krähen wachen.

Und wenn der Nebel wieder fällt...

öffnet sich langsam...

eine Tür...

und leise...

klopft...

er...

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