
Lampertheimer Jungs
by ʂƙҽҽҽȥ•68
Lyrics
Verse 1
Auf dem Hof lag Regen in den Ritzen
und die Turnschuhsohlen trugen Straßen mit sich.
Lampertheim, Block aus Sommer und Beton,
wir waren dünn wie Draht und groß im Kopf schon.
Vater roch nach Schicht und kaltem Metall,
Mutter zählte Kleingeld, machte trotzdem alles klar.
In den Fenstern hing ein Fernsehen wie ein Versprechen,
und wir lernten früh, mit leeren Händen festzuhalten.
Pre-Chorus
Und wenn der Abend uns frisst,
bleibst du bei mir.
Wenn die Zeit alles nimmt,
nimm mich mit hier.
Chorus
Lampertheimer Jungs der achtziger
(oh-oh) Lampertheimer Jungs
Lampertheimer Jungs der achtziger
wir fallen tief und steh'n wieder auf
Lampertheimer Jungs der achtziger
(oh-oh) Lampertheimer Jungs
Lampertheimer Jungs der achtziger
mit Dreck an den Schuhen, Herz auf laut
Verse 2
Im Jugendhaus klebten Sticker an der Wand,
Billige Boxen, große Träume, flackerndes Licht im Raum.
Jemand lachte, jemand hing schon halb am Rand,
doch wir teilten jede Kippe wie ein Rettungsbaum.
Mofa unter Mondschein, Rost auf dem Tank,
die Blicke wie Klingen, doch die Hände waren warm.
Du sagtest: "Eines Tages gehen wir aus der Spur"
und ich glaubte dir sofort, als wär's schon passiert auf Tour.
Pre-Chorus
Und wenn der Morgen uns bricht,
bleib bei mir.
Wenn die Welt weiterzieht,
zieh nicht von hier.
Chorus
Lampertheimer Jungs der achtziger
(oh-oh) Lampertheimer Jungs
Lampertheimer Jungs der achtziger
wir fallen tief und steh'n wieder auf
Lampertheimer Jungs der achtziger
(oh-oh) Lampertheimer Jungs
Lampertheimer Jungs der achtziger
mit Dreck an den Schuhen, Herz auf laut
Bridge
Jetzt sind die Haare kürzer, die Nächte nicht,
doch deine Stimme trägt noch Splitter in mein Licht.
Aus dem grauen Altbau wächst noch unser Chor,
und im Kopf geht die alte Straße wieder vor.
Final Chorus
Lampertheimer Jungs der achtziger
(oh-oh) Lampertheimer Jungs
Lampertheimer Jungs der achtziger
wir fallen tief und steh'n wieder auf
Lampertheimer Jungs der achtziger
(oh-oh) Lampertheimer Jungs
Lampertheimer Jungs der achtziger
und alles, was war, brennt hell genug