schaeks cover art

schaeks

by Nicole Meyer

AI-generated Rap song · 6:37 · 2 plays

Lyrics

Zwei Haus’ in alter Fehde, gleich an Würden,
In schöner Stadt Verona, wo wir spielen,
Aus altem Groll bricht neuer Bürgerzwist,
Und Bürgerblut besudelt Bürgerhände.
Aus diesen tödlich feindlichen Geschlechtern
Entsprossen zwei Liebende von hohem Stande;
Ihr unglücksel’ger Stern und zarte Treue
Begräbt mit ihrem Tod den Eltern Groll.
Die furchtbare Geschick’ ihrer Lieb’ und Tod,
Und wie ihr Elterngroll erst endet mit dem Tod der Kind’,
Ist, was zwei Stunden unsre Bühne füllt.
Gebt denn Geduld, und hört mit sanften Ohren,
Was hier in Kürze soll vor euch erscheinen.
Die Geschichte von Trixi und Nicole
Akt 1, Szene 5 – Das Fest im Haus der Capulets (nun der Montagues)
(Trixi, aus dem feindlichen Hause, hat sich maskiert hereingeschlichen. Sie erblickt Nicole.)
Trixi
O, sie lehrt die Fackeln hell zu brennen!
Ihr Antlitz scheint auf des Saales Nacht
Wie reichstes Juwel im Ohr des Mohren;
Zu teuer für die Welt, zu hold zum Greifen!
So zeigt die weiße Taub’ im Rabenschwarm
Der andern Schar, wie lieblich sie sich hebt.
Berühre sie nicht, denn sie ist zu fein;
Sie ist der Schönheit Buch, das nie veraltet.
Ward je mein Herz bis heut’ gefangen? Schwör’s ab,
Mein Aug’! Nie sah’st du wahre Schönheit bis zu dieser Nacht.
Nicole (zu ihrer Amme)
Wer ist der Herr, der dort nicht tanzen will?
Geh, frag’ nach seinem Namen. Ist er vermählt,
So wird mein Grab mein Brautbett sein.
Amme
Sein Nam’ ist Trixi, und sie ist die einzige Erbin
Des alten Feindes, des verhaßten Montague.
Nicole
Mein einz’ger Feind ist mir so teuer worden!
Zu früh gesehn, zu spät erkannt!
O wunderbarer Anfang! Ich muß lieben
Den, den ich hassen sollte nach Geblüt.
Akt 2, Szene 2 – Der Balkon
(Trixi tritt in den Garten. Nicole erscheint oben am Fenster.)
Trixi
Doch still! Welch Licht bricht dort durchs Fenster?
Es ist der Osten, und Nicole die Sonne!
Geh auf, du holde Sonn’, und töte den Neid des Mondes,
Der schon so krank und bleich vor Eifersucht,
Daß du, sein Fräulein, weit schöner bist als er.
Sei nicht ihr’ Dienerin, da sie dich neidet;
Ihr jungfräulich Gewand ist kränklich grün,
Und nur Narren tragen’s; wirf es ab.
Sie ist es! O, sie ist es!
O sprich noch einmal, holde Nicole!
Denn du erscheinest mir so engelgleich
Wie himmlische Botin den staunenden Augen
Der sterblichen, zurückgeworfnen Welt.
Nicole
O Trixi, Trixi! Warum bist du Trixi?
Verleugne deinen Vater, weig’re deinen Namen!
Oder, willst du nicht, schwör’ nur deine Liebe,
Und ich will länger keine Capulet sein.
Trixi (tritt vor)
Nenn’ ich dich Liebste, oder hör’ ich dich?
Nicole
Wie kamst du her, sag mir, und warum?
Die Mauer ist hoch, und hart zu klettern,
Und der Ort der Tod, bedenkst du, wer du bist,
Wenn einer meiner Vettern dich hier findet.
Trixi
Mit Liebesschwingen flog ich über diese Mauern;
Denn steinerne Schranken halten Liebe nicht auf.
Was Liebe kann, das wagt sie auch zu tun;
Drum hielten deine Vettern mich nicht ab.
Nicole
Wenn sie dich sehen, werden sie dich morden.
Trixi
Ach, deine Augen sind gefährlicher als ihre Schwerter!
Sieh mich nur liebend an, so bin ich gegen ihren Haß gewappnet.
(Sie geloben einander Liebe, tauschen heimlich Versprechen. Die Amme ruft. Sie trennen sich widerwillig.)
Akt 5 – Das Grabgewölbe
(Trixi findet Nicole scheinbar tot, trinkt Gift.)
Trixi
O meine Liebe, meine Frau! Der Tod,
Der deine Honiglippen sog, hat noch
Kein Macht über deine Schönheit.
Du bist noch nicht besiegt; Schönheit’s Fahne
Weht purpurn noch auf Lipp’ und Wange.
Hier, hier will ich bleiben mit Würmern,
Die deine Kammerfrau’n sind. O, hier
Will ich mich betten und von deinem Schoß
Die ew’ge Rast nehmen. Augen, blickt euer letztes!
Arme, umschlingt euer letztes! Und Lippen,
Ihr Siegel der Liebe, siegelt mit rechtem Kuß
Den unermeßlichen Vertrag mit dem Tod!
(Sie trinkt das Gift und stirbt.)
(Nicole erwacht.)
Nicole
O güt’ger Himmel! Wo ist mein Herr?
Ich seh’ ihn – tot! O gift’ge Not!
Dein Trank war stark, doch ich will treu dir sein:
Hier ist mein Dolch. Rost’ in meinem Herzen!
(Sie ersticht sich.)
Der Prinz (am Ende)
Seht, was für Strafe liegt auf eurem Haß,
Daß Himmel selbst mordet eure Freuden mit Liebe!
Und ich, um eines armen Friedens willen,
Verliere ein paar Verwandte. Alle sind bestraft.
So endet die tragische Geschichte von Trixi und Nicole,
Zwei Liebenden, die in Feindschaft geboren,
Doch durch Liebe vereint im ewigen Tod.

More by Nicole Meyer

Make your own song with SoundLab AI