
the horror of my life
Lyrics
Zehn Jahre Mauern, kein Licht, kein Raum,
kein Leben, nur Schatten, wie in einem Traum.
Vier Wände wie Gitter, die Seele so klein,
du warst nie wirklich da, nur gefangen allein.
Ein Blick, ein Wort – und die Angst war da,
sein Zorn wie ein Sturm, der alles zerbrach.
Schläge wie Donner, die Stille danach,
dein Körper voller Narben, doch keiner, der sprach.
Nase gebrochen, der Kiefer entzwei,
doch schlimmer war das, was er tat innen drin, nicht nur dabei.
Ein Narzisst, kalt, ohne Reue, ohne Herz,
du trugst all die Jahre den unsichtbaren Schmerz.
Doch da war Ava – dein Licht, dein Schild,
treu an deiner Seite, stark und wild.
Sie stellte sich vor dich, wenn keiner es tat,
sie war dein Schutz, deine Hoffnung, dein Rat.
Doch genau das war der Grund, warum sie ging,
weil sie dich beschützte – und er das nicht ertrug, dieses Ding.
Er nahm sie dir weg, ohne Recht, ohne Sinn,
weil er dich brechen wollte – tief in dir drin.
Doch selbst ohne Ava hast du’s geschafft,
hast dich befreit aus dieser dunklen Haft.
Zehn Jahre Hölle – und trotzdem noch hier,
noch stehst du, noch atmest du – stärker als er je war in dir.
Jetzt bist du frei, keine Ketten mehr dran,
kein Schatten, kein Käfig, kein „Du darfst nicht“, kein Bann.
Die Narben sind da, doch sie erzählen klar:
Du hast überlebt – und das ist, wer du bist, wunderbar.