Schatten, Rauch & Saxophon cover art

Schatten, Rauch & Saxophon

by Manuel Bigus

AI-generated Rap song · 3:38 · 3 plays

Lyrics

Intro
Spätnacht
Wieder wach
Asche auf'm Tisch
Foto in der Hand

Verse 1
Ihr auf dem Bild, alle lachen, ich kipp' weg
Damals nur Kind, heute Kater statt Respekt
Papa Augen rot, Mama Stimme wie ein Schnitt
"Reiß dich mal zusammen" – doch der Boden reißt mit

Bruder zog erst um, dann ins Schweigen, dann ins All
Handy Nummer leer, tausend Chats, kein Rückanruf, kein Schall
Tante lag im Bett, Schlauch in Arm, weiße Wand
Ich hab' den Flur gezählt, statt ihre runzlige Hand

Ich renn' vor'm Spiegel, doch der Junk bleibt im Glas
Sage "letzter Zug", doch der Zug fährt nie ab
Jede Träne in der Bahnspur meiner Haut
Misch' Tabletten mit Gebet, einer von beiden baut

Im Treppenhaus Stille, nur mein Herz bellt laut
Müllsack voller Fehler, doch der Mülleimer traut
sich nicht, sie zu schlucken, also trage ich sie rum
Jede Lüge wie 'ne Münze auf die Zunge, macht mich stumm

Chorus
Wo seid ihr, wenn ich fall?
Nur das Saxophon ruft meinen Namen in der Nacht
Zwischen Angst, zu viel Hass, zu viel Knall
Halt ich fest an der Hoffnung, dass du mich noch immer liebst, auch wenn ich wieder krach

Wenn ich sink', wenn ich schrei'
Wenn die Sucht mich umarmt und mein Kopf nur Schatten sieht
Sag mir leise: "Ich bin da, ich verzeih"
Dass du mich noch immer liebst und mein Chaos irgendwie verstehst

Verse 2
Jede Therapie Akte wie'n zweiter Lebenslauf
Name, Drogen, Diagnose, Kreuz dort, Haken drauf
"Wie war ihre Kindheit?" – ich sag' "frag mal das Regal"
Staub auf alten Briefen, doch der Inhalt schreit fatal

Sonntag bei dir, Mama, Duft von Filterkaffee
Du tust, als wär ich müde, doch ich zitter' wie 'n Reh
Deine Hände rühren Zucker wie die Zeit im Kreis
Du siehst die Pupillen, aber sagst nix – alter Tanz auf dünnem Eis

Sagst: "Du bist stärker, als du glaubst, mein Sohn"
Ich hör nur "Versager", weil die Stimme schon gewohnt
ist, mich zu treten, bevor jemand anders schlägt
Ich hab' die Scham in Schnaps getränkt, bis sie nicht mehr redt

Papa schweigt am Fenster, zieht am Stängel seiner Schuld
Graue Wolken in der Küche, wir trinken alle von der Huld
dieser kleinen Flucht im Glas, keiner nennt sie beim Namen
Hab den gleichen Durst geerbt, plus verbotne Flammen

Freunde wurden Kunden, Brüder wurden Deals
Ich hab' euch verkauft, jedes "Brudi" war zu viel
Trocken auf der Beerdigung von Oma, Herz im Klo
Hab die Erde auf den Sarg fallen hör'n wie 'n Kick auf die Eins, brutal und roh

Chorus
Wo seid ihr, wenn ich fall?
Nur das Saxophon ruft meinen Namen in der Nacht
Zwischen Angst, zu viel Hass, zu viel Knall
Halt ich fest an der Hoffnung, dass du mich noch immer liebst, auch wenn ich wieder krach

Wenn ich sink', wenn ich schrei'
Wenn die Sucht mich umarmt und mein Kopf nur Schatten sieht
Sag mir leise: "Ich bin da, ich verzeih"
Dass du mich noch immer liebst und mein Chaos irgendwie verstehst

Verse 3
Ich hab' die Wohnung ausgeräumt, Flaschen raus, Jahre drin
Jede leere Dose wie 'n Tagebuch aus Blech und Gin
Auf dem Boden lag 'n Zettel, deine Schrift, dein Duft
"Denk dran, du bist mehr als diese Wolke in der Luft"

Ich hab' vergessen, wie sich Umarmung anfühlt
Kenn den Unterschied von

More by Manuel Bigus

Make your own song with SoundLab AI